Teil 2. Roadtrip

Veröffentlicht auf von Sascha Knöpp

Wie bereits versprochen folgt heute eine ausführliche Beschreibung meines zweiten Tages an den berühmten Niagara Fällen (gesprochen übrigens Neiäägra; für Hessen kein Problem, oder?). Am heutigen Samstag bin ich bereits um halb acht aufgewacht. Ausgeschlafen habe ich mich erstmal am kontinentalen Frühstück, d.h. Kaffee / Tee und Süßkram bedient und mich für den kommenden Tag gestärkt. Morgens schon so ein süßes Zeug. Gut, dass ich mir im Aldi vor Reiseantritt ein paar Knackwürstchen gekauft habe. Ich fand, die haben prima zu den anderen Leckereien gepasst. Hörnchen mit Woscht ist ja auch was Feines.

Gegen 08:45 Uhr habe dann das Hotel verlassen. Diesmal habe ich mir den Parkplatz im Navigationssystem eingespeichert und bin so gleich los gedüst. Für 10$ habe ich sehr zentral am Niagara Falls - Infocenter geparkt. Von hier aus waren es nur ein paar Schritte durch einen Park und schon zeigte der Wegweiser die verschiedensten Sehenswürdigkeiten an. Wie üblich kosten alle Attraktionen etwas. Als günstigste Variante stellte sich der Niagara Falls - Visiter - Pass heraus. Für 30$ hat man die Möglichkeit mit der Maid of the Mist zu fahren, Cave of the Winds zu nutzen, einen Film zu sehen, mit dem Scenic Trolley zu fahren und und und. Es lohnt sich wirklich diesen Pass zu kaufen, denn man erspart sich das Warten an den Kassen der einzelnen Attraktion.


(mit diesem Schild wird man im Niagara Falls State Park
 willkommen geheißen; bei Nacht fotografiert)

Zunächst wollte ich Sie einfach nur sehen. Und das lagen Sie nun vor mir. Das Donnern des Wassers habe ich bereits seit einigen Minuten gehört aber sehen konnte man die wohl berühmtesten Wasserfälle der Welt noch nicht. Wow, einfach atemberaubend diese Naturgewalt zu sehen. 55 m stürzt das Wasser in die Tiefe hinunter. Zu Erklärung sei vorweg gesagt, dass die Niagara Fälle aus drei Fällen bestehen. Zum einen die American Falls und die Bridal Veil Falls auf der amerikanischen Seite und den riesigen Horseshoe Falls auf der kanadischen Seite. Viele Menschen verbinden die amerikanischen Fälle mit den Niagara Falls, welches nur zur Hälfte richtig ist.
Nun, aber erstmal auf einen Blick auf das Beschriebene:


(alles beginnt mit den diesen Stromschnellen)

 

(und hier geht es hinab)


(im Vordergrund die American Falls, im Hintergrund die
 Horseshoe Falls und rechts die Stadt Niagara Falls Kanada)


(hier mal eine Draufsicht)


(und mal von unten, vom Land aus fotografiert)


(ja, ich war auch da)

Nach dem ich mich nun erstmal satt gesehen habe und rund 125 Bilder gemacht habe - ihr habt Glück und seht nur eine Auswahl - stand die Bootsfahrt mit der Maid of the Mist auf dem Programm. Jenem kleinen berühmten Boot, welches man immer im Fernsehen sehen kann. Erstmal die richtigen Klamotten an.



Einen blauen Müllsack würde ich es nennen. Die Amerikaner sagen dazu einfach Regencap. Dieses war von Nöten, den durch das nach unten schießende Wasser und die damit aufsteigende Gischt wird man schon nass.
Schaut doch selbst:


(die Horseshoe Falls)


(ganz dicht an den Horseshoe Falls dran)

Nach der Tour ging es weiter zu Cave of the Wind. Hier fährt man mit einem Fahrstuhl durch den Berg bis an den Fuß der amerikanischen Fälle. Wiederum mit einer "Regenjacke" ausgestattet hat man nun die Möglichkeit ganz nah an die Fälle heran zu kommen und sie wirklich zu spüren.


(hier wird man richtig nass, bei dem Wetter aber kein Problem)


(einfach unbeschreiblich)

Anschließend habe ich mir die amerikanischen (von der anderen Seite) und kanadischen Fälle angesehen. Die kanadischen Fälle sind zwar nur 51 m hoch dafür aber wesentlich breiter. Einfach gigantisch.


(die Horseshoe Falls)

Jetzt habe ich erstmal meinen Augen genug Natur zugemutet. Zurück laufen wollte ich nicht und so habe ich den Niagara Scenic Trolley, eine kleine Bahn, die die Sehenswürdigkeiten anfährt genommen und bin zurück zu meinem Ausgangspunkt gefahren. Hier angekommen habe ich mir den Film "Niagara Legends of Adventure" angesehen. Es wurde die Geschichte der Fälle kurz erläutert (Niagara kommt übrigens aus der Indianersprache und heißt "donnerndes Wasser". Dies trifft absolut zu.) Auch wurde auf zwei Überlebende hingewiesen, die absichtliche wie unabsichtliche Stürze über die Fälle überlebt haben. Die Natur machte mich hungrig und so kehrte ich auf dem Weg zu meinem Auto in folgendem Restaurant ein.



Der Tag sollte noch nicht enden und so bin ich in das ca. 25 km entfernte Youngstown gefahren. Hier habe mir Fort Niagara, direkt am Ontario River gelegen, angesehen. Bei diesem Fort handelt es sich um eine "Festung", die zwischen 1726 und 1872 erbaut wurde und in vielen Schlachten eine Rolle gespielt hat. Näheres wenn ich zu Hause bin.

Am Abend bin ich dann noch einmal zu den Fällen gefahren. Ich wollte mir ansehen, wie diese beleuchtet aussehen.


(die amerikanischen Fälle)


(die gesamten amerikanischen Fälle bei Nacht)

Damit schließe ich meinen zweiten Tag und sage zum Schluss. Es war einfach großartig. Das muss jeder einmal gesehen und gespürt haben.

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